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Gnaoua - Festival 2003 |
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Das Festival von Essaouira 2003:
ein Riesenerfolg.
Vier Tage Musik, Fest, Toleranz, Internationalität
Unvergesslich.
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Essaouira vibriert im Rhythmus
der Welt |
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Ouvertüre |
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Essaouira, ein Lied der Freude, der Liebe und der Toleranz.
Ein warmherziges Foyer, das nur offene, tolerante
und gastfreundliche Seelen in seiner Mitte beherbergt.
Eine Welt der Gemeinschaft und des Zusammenlebens,
in der eine multikulturelle Geschichte geschrieben wird.
Essaouira ist neben dieser historischen Bedeutung
eine Stadt des Trance, des Rhythmus und der Offenheit gegenüber
internationalen Musikstile. |
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« Hör der Musik der anderen zu
Hör der Welt zu
und Dein Herz wird zu Ihrem Echo »
Essaouira gehörte schon immer ein Ohr der Welt. Die
6.te Ausgabe des Festivals der Weltmusik und der Gnaoua-Musik, die
dieses Jahr zwischen dem 26.06. und 29.06.2003 stattfindet, bewies
dieses auf ein Neues. Eine Festival, das
seine Versprechen hielt, das die ganze Stadt und seine zahlreichen
Besucher (mehr als 300.000 Besucher) zum Vibrieren gebracht hat. Es hat eine ganze Riege renommierter Musiker aus der
ganzen Welt angelockt, die in dieses kleine Städtchen am Altantik
gereist sind um gemeinsam mit den mâalemines gnaouis (Plural
von mâalem, Meister der Musik am Gembri,
Musikinstrument der Gnaoua) ihre Kunst teilen
wollen. |
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Sklaventum, Musik der Trans
und der Fusion
Dieses
Festival hat sich der Offenheit und Brüderlichkeit, die Essaouira
während seiner ganzen Geschichte entwickelt hat, gewidmet. Der kommerzielle und kulturelle Austausch mit dem
restlichen Afrika und Europa haben Mogador (vorherige Name von
Essaouira) seit dem 18. Jahrhundert bereichert und erblühen lassen,
die Karawanen haben unter anderem Gold und Gewürze aus dem früheren
Sudan (westlichen Afrika) und hauptsächlich aus Toumbouktu in die
Stadt gebracht., und mit diesen Produkten die Sklaven.
Die Bezeichnung
GNAOUA beschreibt die Nachkommen dieser Sklaven,
die in Marokko geblieben sind und die ihre Kultur bewahrt haben,
natürlich angereichert mit lokalen Einflüssen von :
Arabern, Berbern und Juden. Oft
diskriminiert, haben sie innerhalb ihrer Musik-Kultur spirituelle
und therapeutische Riten im Rhythmus der Heilkundler
weiterentwickelt. Darunter Rhythmen, die sie adaptiert haben und in
Trance versetzen. Ihre Musik feiert die Liebe und den Frieden mit Musikinstrumenten wie gembri (eine
Bass-luth- mit drei Saiten), qraqebs (große
Kastagnetten aus Metall) und Trommeln.
Während der letzen Jahrzehnte hat die Gnaoua-Musik
eine bemerkenswerte Evolution erfahren, die zu einem wichtigen Platz
in der weltweiten Musik-Szene geführt hat. Seit mehreren
Jahren interessieren sich immer mehr renommierte Künstler für diese
Musikrichtung, darunter Randy
Weston, Carlos Santana, und die Gruppe
Led Zeppelin…Dieses Interesse
motiviert mehrere Gnaouis andere Instrumente wie z.B. Klaviere,
Saxophone, Geigen, Schlagzeuge und damit eine tolle Fusion von
Gnaoua, Jazz, Soul etc. zu kreieren.
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Die
Gnaoua-Szene
Die großen Gnaoua- Meister aus Essaouira und
anderen marokkanischen Städten präsentieren ihr Können bei diesem
Festival, angefangen mit dem talentierten Mahmoud Guinea, einem der lebenden Zeugen der musikalischen Gnaoua-
Geschichte. Am Eröffnungsabend hat Guinea
ein stimmungsvolles Konzert gegeben, das die Atmosphäre am Place
Moulay Hassan wirkungsvoll unterstrichen hat. Seine Art die
Gembri zu spielen ist so fesselnd als wenn er
mit seinen "Stammesbrüdern" spielt. Wenn sich
seine Stimme zum Gesang der Geschichte seiner Bruderschaft erhebt "sie haben uns aus dem Sudan apportiert’’,
sieht man direkt den Hafen vor sich , an dem die Sklaven in Ketten
von den Markthändlern verkauft wurden.
Der zweite Festivals- Tag ist der Tag eines anderen
großen mâalem : Hamid El
Kasri, der zu einem
Treffen am Bab Marrakech aufrief. Seine
kraftvolle Stimme erlaubt ihm talentvoll Gedichte musikalisch
vorzutragen. Diese Gedichte sind in der alten überlieferten
Familieellen Gnaoua-Tradition von ihm selbst geschrieben.
Die zahlreichen anderen großen mâalemines haben jeder zu bei ihrem Auftritt das Publikum
begeistert, jeder auf seine Art, mit einer Energie und einer
Lebensfreude wie
Abdeslam Alikane (er ist künstlerischer
Direktor der Gnaoua-Szene), Mustapha Bakbou, ( Legende der Gruppe Jil Jilala, Abdelkebir Merchan, Majid Bekkas, Omar El
Hayat et andere. |
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Die
Welt- Szene
In diesem Bereich des Festivals (angeführt von dem
Musiker Karim Ziad), präsentierten
Künstler aus der ganzen Welt ihr Können. U. a. der italienische
Trompetenspieler Paulo Fresu der an
der Seite des marokkanischen Violinisten Abdellah El Miry gespielt hat, der
Perkussion - Musiker
Abdelghani Krija, der amerikanische Jazzmusiker
und Schlagzeuger Sangoma
Everett, haben eine beeindruckende Vielfalt
und Zusammenspiel der verschiedenen Stilrichtungen gezeigt, die
musikalisch glänzend miteinander harmonisierten. Der vietnamesische Gitarrist Neguyên Lê, einer der
großen Kenner afrikanischer
Musik, oder der Martiniques Michel Alibo,
exzellenter Bassgitarrist und Schlagzeuger, oder Cheikh Salah El Wergli einer der wenigen Gnaoua-Musiker in Tunesien haben
dieses weiter unterstrichen.
Unter den eingeladenen Gruppen waren dieses Jahr die
Gruppe Mussafir aus Indien, genauer
gesagt aus Rajasthan: " der Rhythmus,
angegeben von indischen Perkussion, die Harmonie, bei der der
Flöte ein Freiraum gewährt wird, eine überraschende Parade aus ein
tausend und einer Nacht , öffnen Ihnen diese Musiker das
Tor zur Wüste...in Essaouira » wie
ein Zeitungsartikel so schön beschreibt. |
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Auch Houssine Kili,
aus Deutschland angereist, hat harmonisch sein musikalisches Erbe der Berber
und Gnaoui mit modernen Arrangements aus Europa angereichert, was zu
einer Art von ethnischer Musik führt. Nicht zu vergessen der
Nigerianer Keziah Jones, großer
Gitarist, der sich wunderbar in der Musik des Blues, Rock und des
Soul bedient.
Am
letzten Tag des Festival, Sonntag, hat die Franco-Algerische Gruppe
Gnawa Diffusion ein sensationelles dreistündiges
Abschlusskonzert am place Bab
Marrakech gegeben. Aus
der Fusion von diversen Musikstilrichtungen (rai, rock, gnaoui…)
wird die Gruppe inspiriert. Amazigh Kateb
,
der Leader (Sohn des
Schriftstellers Kateb Yacine), mit
überschäumender Energie, besteht oft,
zwischen zwei Liedern, auf der Zugehörigkeit des Maghreb zu der Afrikanischen Kultur.
Ihre Texte sind rebellisch und provozierend, inspiriert von
aktuellen Themen : der weltweiten
Ausdehnung, Afrika, Integration, die "Bin-Laden-diesierung"…aber
gleichzeitig ironisch und lustig : je
voudrais être un fauteuil dans un salon de coiffure pour dame/ pour
que les fesses des belles âmes/ s’écrasent contre mon orgueil’’ (ich würde gerne ein Sessel in einem Frisörsalon für
Damen sein, damit die Hintern der schönen Seelen sich gegen meinen
Hochmut drücken!) |
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Die Lilas
Die Lila (oder derdeba)
beginnt bei Nachtbeginn und findet nach
therapeutischen Riten statt. « Diese Riten
sind religiöse Zeremonien, während
derer die Anhänger in einen Trance-Zustand fallen , und die
surnaturelle Wesen Inkanieren » schrieb Abdelhafid
Chlyeh im "l’univers des gnaoua"(Universum
des Gnaoua). Die Lila fängt mit den Rhythmen
des qraqebs und der Trommel an, anschließend
die Klänge der gembri begleitet von den
Gesängen, und zuletzt die Tänze des Trance
und der Besessenheit, die bis zum Morgengrauen dauern.
Während dieses Festivals wurden mehrere Lilas auf
kleineren Plätzen in den Gässchen der Medina organisiert. Auf diesen
kleine Plätzen findet man die für dieses Spektakel notwenige
Intimität. Die Lilas wurden animiert von bekannten Gnaoua-Künstlern,
wie mâalem Cherif Regragui und
Abdellah Guinea auf dem Platz Al Khayma, Mahjoub Ouled Fettah aus Safi an der Scala, Soudani im Dar Souiri… |
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Die fünf mâalemines
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Es ist 1h früh am morgen, der
Gnaoua- mâalem Abdeslam Alikane
beginnt das Konzert am Bab Marrakech mit dem
Vorstellen der Künstler dieses Konzerts : Mahmoud Guinea, Abdelkebir Merchane, Hamid El Kasri,
Mustapha Bakbou. Das Publikum ist begeistert 5
große mâalemines zum ersten Mal gemeinsam
auf einer Bühne spielen zu hören und begrüßt sie herzlich. Alikane
eröffnet das Konzert mit der gembri;
Klängen die aus der Tiefe der Erde zu kommen scheinen, die
Vibrationen der ganzen Welt mittragen. Die
anderen mâalemines haben ihn begleitet mit
Instrumenten wie qraqebs oder nur mit
Händeklatschen, anschließend, Alikane übergibt die Bühne an den nächsten mâalem
und so weiter. Guinea der als letztes
spielte, sang mit der Qualität seiner Kunst und seiner spontanen Art
mit dem Publikum kommunizierend. |

Die fünf mâalemines auf der Bühne am Bab Marrakech |
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Diese Gnaoua- mâalemines, mit
Ihrer charismatischen Ausstrahlung und der Qualität ihrer Musik, haben diese Ausgabe des Festivals von
Essaouira
gekennzeichnet und haben dem Publikum magische Momente verschafft. |
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Die junge
Szene |
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Der
Erfolg dieses Festivals ist auch der Dank der bemerkenswerten
Teilnahme junger Talente, die dem Festival einen Hauch von
jugendlicher Atmosphäre verschafften. Die
jungen Künstler verfolgen die Spuren von Jimmy
Hendrix, der selbst von der Gnaoua-Musik
fasziniert war als er 1969 in Essaouira logierte und damit die
Hippies der "Beat Generation" hierher zog.
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Hoba Hoba Spirit auf der Bühne am Place Moulay Hassan |
Hoba Hoba
Spirit aus Casablanca, war eine der jungen
Gruppen, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen.
‘‘ I was born in casa’’ sangen sie stolz in einer
intelligenten Fusion zwischen den lebendigen und reichen Musikstilen : chaâbi, Rap, Rock,
traditioneller Musik und Gnaoua. Aus diesem
Zusammenspiel ist eine vielfältige Musik geboren, die ‘‘Haïha music’’, die begeistert von dem Publikum aufgenommen wird. Die Gruppe Hoba Hoba Spirit, aus vier jungen
Musikern, angeführt von dem Sänger (und Dichter) Réda Allali
bestehend, führte uns in eine Welt des Festes und der Freude. Sie
legen großen Wert auf die mit Raffinesse, Humor und Ironie
geschriebenen Texte. |
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Ihre Sprache ist eine Mischung aus Arabisch,
Französisch und Englisch und selbst teilweise Wörter ohne Sinn.
Sie beschreiben ohne Konzession das tägliche Leben der jungen Leute,
ihre Ambitionen in einem Milieu das nicht immer kompatibel zu ihren
Wünschen und Träumen ist und an dem sie dennoch festhalten, in dem
sie haften bleiben, denn dieses ‘‘Nest’’ ist ihres und das werden sie nicht aufgeben. Hoba Hoba Spirit sind junge Künstler, gewiss, aber diese Gruppe hat
ein Konzert großer Qualität an diesem Nachmittag im Schatten der
Stadtmauern am Place Moulay Hassan gegeben. |
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Das
Publikum
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Ungefähr 10.000 Besucher sind in der Stadt der
Alizee-Winde umhergeschlendert, und haben ein Beispiel der Toleranz
abgegeben: Hippe Jugendliche, Familien, Landbewohner, Grosstädter,
Schwarze, Weiße, Mädchen in Bleu Jeans und Frauen mit Kopftuch oder
eingewickelt in den haïk, junge Menschen im
Stil der Hippies (!!?) oder hip
hop gekleidet, Männern in djellaba, Babies auf dem Rücken ihrer Mütter, die den Rhythmus
der Gagrebs nachahmen versuchen…alle sind
vereint in der entspannten und festlichen Stimmung. Diese
Massenpräsenz ist auf die Qualität der präsentierten Konzerte aber
auch auf deren Eintrittfreiheit zurückzuführen. Die Momente der offenen Freude, ein weiteres Mal von
diesem kleinen Städtchen in einem großartigen Festival ausgedrückt.
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Ausstellungen, Kolloquien und Konferenzen
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Im Rahme des Festivals wurden auch andere kulturelle
Aktivitäten organisiert: Ausstellungen, Kolloquien und Konferenzen.
Die Kunstausstellungen zeigten Werke von in Essaouira
lebenden Künstlern wie z.B. Pierre Henry Guérard,
Mustapha Rafik, Miloudi, Saïd Ouarzaz… und anderen
marokkanischen Künstlern, darunter bekannte wie Farid Belkahia, Mohammed Kacimi, Tibari
Kantour…
Neben der Malerei lud eine interessante
Photo-Ausstellung zu einem Besuch ein. Diese Ausstellung erzählt die
musikalische Geschichte der Gnaouas anhand von
alten und aktuellen Photographien, darunter auch solche die zu
seltenen historischen Dokument gehören. Die Photographien waren
originell an den Stadtmauern während des Festivals befestigt.
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Zwei wichtigen Kolloquien mit dem Titel : « Kultur,
Modernität und Offenheit » und « Minderheit
und Demokratie » haben zu einer
intensiven und tiefen Debatte angeregt, bei der Minister, Dichter,
Lehrer, Psychologien und Studenten gegenseitig austauschten. Die Frage war : wie
kann man eine moderne Gesellschaft konstruieren ? Ein breites Thema natürlich, aber « kein
Thema der Umstände » wie André Azoulay, einer der Initiatoren des Festivals und der Weg der
Unternehmen für die Modernisierung der Gesellschaft ist « kein
Weg des Luxus, der Rhetorik und der Intellektualität, es ist
vielmehr eine Annäherung der Menschen ».
Bis zum nächsten Festival im Jahre 2004!!!
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Zum Anhören :
-
Essaouira, Festival Gnaoua
De ‘‘Orient’’- CD
Label : Créon Music
Editeur : EMI Music France, 2003.
-
Héritage musical des gnaoua d’Essaouira
De ‘‘ Maroc’’- CD
Label : Sono Disc
Editeur : Next Music, 2002
-
Hadra des gnaoua d’Essaouira
De ‘‘ Maroc’’ – CD
Label : OCORA
Editeur : Harmonica Mundi, 2003
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Zum lesen :
leider nur auf französisch
-
Titre :
Le tourbillon des génies, au Maroc avec les gnaoua.
Auteur : Bertrand Hell.
Editeur : Flammarion, France.
Année : 2002.
Pages : 371.
ISBN : 208211581X
-
Titre :
Les gnaouas au Maroc.
Auteur : Abdelhafid Chlyeh.
Editeur : le Fennec- la Pensée Sauvage.
Année : 1998.
ISBN : 9981-838-85-3
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