Arganöl & Küche

Arganöl

Das Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaums gewonnen. Es findet Anwendung in der Gastronomie und Kosmetik und zeichnet sich durch seine goldene Farbe, seinen intensiven Geruch und einen hohen Gehalt von Vitamin E aus. Der Argan-Baum wächst nur an einem Ort der Welt: im Südwesten Marokkos. Seit Urzeiten gewinnen Berberfrauen aus rund 30 Kilo Früchten der Arganbäume in 12 Stunden mühsamer Arbeit einen Liter des kostbaren Öls. Der Argana-Baum ist einer der ältesten Bäume der Welt und schon länger vom Aussterben bedroht. Da er nur noch in Marokko wächst und wegen der existentiellen Bedeutung für die Menschen der Region, hat die UNESCO das Gebiet inzwischen zu einem Biosphärenreservat erklärt. Der Argana-Baum ist für die Bewohner der "Baum des Lebens". Er versorgt die Menschen mit Bauholz, Brennstoff, Nahrung und einem Öl, das als eines der wertvollsten Nahrungsmittel der Welt gilt: das Arganöl.

Wie wird das Öl gewonnen?

Das Arganöl wird im Spätsommer in harter Kleinarbeit aus den Kernen der Früchte gewonnen. Da die Bäume ein sprödes Holz haben und mit Dornen versehen sind, ist die Ernte der Früchte nicht einfach. Aber die Berber haben sich etwas einfallen lassen: Sie warten bis die Früchte von den Bäumen fallen oder sie treiben ihre Ziegen in die Bäume, die nach dem fressen die Früchte wieder unversehrt ausscheiden. Diese sammeln sie dann ein und schlagen sie auf. In einer frucht befinden sich zwei bis drei Mandeln, die nach dem Rösten von Hand gemahlen werden. Aus dieser entstandenen paste wird dann das Öl gepresst. Um die Haltbarkeit des Öls zu verlängern, fügen einige heimische Frauen noch Salz oder andere Zusatzstoffe hinzu.

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Die marokkanische Küche

Die marokkanische Küche bereitet mit Raffinesse von der Sonne verwöhnte Gemüse und Früchte, erlesene, wohlriechende Gewürze, köstliche Fische und schmackhaftes Fleisch zu.... Was für viele als die beste orientalische Küche der Welt gilt, wird sicher auch ein Fest für Ihren Gaumen sein.
Nachfolgende Liste ist unvollständig und beinhaltet nur vom Essaouiranet-Team getestete Restaurants und können diese empfehlen.

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Bei Familien Essen

Wenn Sie zu einer Mahlzeit im Kreise der Familie eingeladen sind, waschen Sie sich zuerst symbolisch in der Wasserkanne die Hände. Die Mahlzeit beginnte, nachdem der Hausherr das "bismillah", eine Lobrede an Gott, gesprochen hat. Essen Sie mit der rechten Hand; probieren Sie von allem. Aber fühlen Sie sich nicht verpflichtet, alles zu essen, was sich auf Ihrem Teller befindet- das ist im allgemeinen unmöglich!

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Hier sind die marokkanischen Hauptgerichte, die Sie unbedingt kosten sollten:

Brochettes (Bratspieße)

Am Eingang eines Marktes, auf einem Platz oder am Straßenrand bereitet man vor Ihren Augen köstliche Bratspieße (Rind oder Schaf) zu. Ein preiswerter und leckerer Imbiss.

Kefta (Fleischbällchen)

Mit ganz speziellen Gewürzen - gegrillt

Rühreier

... in allen denkbaren Variationen - Käse - Kefta - Zwiebeln - Tomaten usw...

Couscous

Das traditionelle Freitagsgericht der Familien; im Restaurant können sie es heute jeden Tag bekommen. Während Ihrer Reise können Sie viele verschiedene Couscous probieren, denn dieses Gericht ist je nach Region und Kreativität der Köche verschieden. Versuchen Sie, Ihr Besteck nicht zu benutzen und es auf marokkanische Art mit den Fingern zu essen... schwierig und ab und an sehr heiß :-) Hierzu trinkt man "Leben" - so etwas wie Buttermilch.

Méchoui

Das Fleisch (Rind oder Schaf), gegrillt,  zergeht auf der Zunge.

Pastilla

Eine feine Blätterteigpastete, gefüllt mit Taube und Mandeln: dies ist das berühmt süß-salzige Gericht auf marokkanische Art. Es gibt Varianten mit Fisch, Huhn und - als Nachtisch - sogar mit Milch.

Tajine

Dieser Begriff bezeichnet gleichzeitig das Gefäß und den Inhalt (geschmortes Ragout aus Fleisch, Geflügel, Fisch und Gemüse. Es ist das Nationalgericht Marokkos.
Es soll über 200 Variationen geben...

Ramadan-Gerichte

Bei Sonnenuntergang endet das Fasten (f'tour) und es darf aufgetischt werden, zum Frühstück gibt es die nahr- und schmackhafte Harira, eine Fleischsuppe mit Linsen und Kichererbsen. Dazu Eier, Datteln und Brot und - Schbäckia (sehr lecker aber süüüß!)
Die Beghrir, kleine Pfannkuchen aus Mehl, Wasser und Hirse im Waffelmuster, 
die mit zerlassener Butter und Honig gereicht werden.
Rghaif: Einfaches Brot, das jede Familie an Ramadan bäckt.
Slilu: Mandeln und Erdnüsse geröstet - kleingemahlen mit zerlassener 
Margarine Arganeöl und Zucker vermischt.

Minztee

Sehr süßer Tee aus chinesischem Gunpowder und frischer Pfefferminz (Nana) .Er erquickt, wärmt auf und kräftigt.

Süßspeisen


Kuchen

Honigkuchen, Schaumhörnchen, Feqqas mit Mandeln, mit Rosinen, Ghoriba mit Mandeln, mit Sesam........unwiderstehlich

Kaab el Ghzal

Ein Halbmondförmiges Gebäck gefüllt mit einer aromatischen Mandelpaste.

M'hanncha

Mit Orangenblüten- und Rosenwasser parfümierte Mandelpaste, eingewickelt in dünne Teigblätter werden zu einer Spirale gewunden, gebacken und mit einem Muster aus Puderzucker und Zimt bestreut.

Süße B'stilla

Knusprig gebackene Teigblätter werden im Wechsel mit einer Mischung aus gemahlenen Mandeln, Zucker und Zimt sowie einer dicklichen Mandelcreme geschichtet.

Süßer Couscous

Die süße Variante des Couscous: Bestreut mit Puderzucker und Zimt und garniert mit Rosinen, Pflaumen oder Datteln. Er wird heiß serviert und dazu kalte Buttermilch oder Mandelmilch gereicht.

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