So reichhaltig wie die Natur ist Marokkos vielfältige Küche. Durch die jahrhundertealten Verbindungen zu den Mittelmeerländern haben vor allem die andalusische Küche, aber auch Einflüsse aus Sizilien (Pastas) und den östlichen arabischen Staaten bis nach Persien die marokkanische Küche geprägt. Das Wesentliche an der marokkanischen Küche sind aber die Gewürze. Eine eigene Gewürzmischung (Ras el Hamout), bestehend aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen, sorgt dafür, das die Nationalgerichte Tajine und Couscous den richtigen Geschmack bekommen. Die Berberküche beschränkt sich auf wenige Gerichte, da in den unzugänglichen Gebirgsdörfern die Nahrungsbeschaffung wesentlich komplizierter ist als in den Städten .
Traditionell wird in Marokko auf Holzkohle gekocht. Nach wie vor zieht die marokkanische Hausfrau ein transportables Holzkohlegestell oder einen Holzkohlerost zum Grillen dem Gasherd vor, auch wenn dieser inzwischen Einzug gehalten hat.
In Marokko wird eigenes Geschirr verwendet, das auf dem Land immer noch aus gebranntem Ton besteht , außerdem im Gebrauch sind mit Zinn ausgekleidete Kupfertöpfe.